Diese Diplomarbeit unternimmt den Versuch, die Ideen der experimentellen Literatur und insbesondere der Gruppe Oulipo (Perec, Lionnais…) mit digitalen Mitteln zu verwirklichen und gleichzeitig eine der Komplexität der resultierenden Texte entsprechende audiovisuelle Welt zu entwickeln. Die ›Anstiftung zur Poesie‹ geschieht in spielerischer Form. Der Rezipient baut aus vorgegebenen Elementen einen Text zusammen und erlebt dabei wie eine Collage aus Klängen und Bildern sich vor ihm entfaltet und wieder entschwindet. Es handelt sich um eine mit der Software ›Flash‹ realisierte interaktive Installation, die durch Spracheingaben bedient wird oder durch eine Zufallsauswahl immer neue Variationen von sich selbst erzeugt.